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Karwoche in Malta

Im katholisch geprägten Malta kommt der Karwoche eine ganz besondere Bedeutung zu. Höhepunkt der Feierlichkeiten und Aktivitäten ist die Prozession an Karfreitag.

Dabei stellen lebensgroße Statuen die Leidensgeschichte Christi nach. Auch Szenen aus dem Alten Testament werden dabei gezeigt.

Der Ostersonntag steht als Jubeltag in starkem Kontrast zu der eher düsteren Atmosphäre der Karwoche. Beide Tage werden mit aufwändigen Prozessionen gefeiert.

Eine der bekanntesten Prozessionen findet statt in den “Three Cities” (Birgu [auch: Vittoriosa], Bormla [auch: Cospicua] und L’Isla [auch: Senglea]), wo eine prächtige Statue des auferstandenen Christus unter musikalischer Begleitung durch die Straßen getragen wird.

Oft feiern die Malteser das Ostermahl am Ostermontag - bei meist herrlichem Frühlingswetter - im Freien.

Nicht fehlen darf dabei die traditionelle Figolla, ein süßes maltesisches Ostergebäck zum Ostersonntag. Dieses war ursprünglich die Belohnung für Kinder nach der langen Fastenzeit und dem Verzicht auf Süßigkeiten. Eine solche süße Figolla hat meist die Form eines Hasens (Fenek, ein Nationalgericht), einer Ente oder eines traditionellen Fischerbootes (Luzzu, Dgħajsa).

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Das Foto ´Judas Malta - Karfreitagsprozession in Qormi, Malta´ steht unter der GNU Free Documentation License.

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