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Agrotourismus auf Gozo

Ager Foundation, GozoMaltas kleine Schwesterinsel Gozo, nur sechs Kilometer von der Hauptinsel entfernt, ist eine ursprüngliche Oase der Ruhe.

Das besondere Flair des Inselchens springt sofort in´s Auge: sie ist grüner, ländlicher und auch kleiner; das Leben hier verläuft wesentlich gemächlicher.

Der Lebensrhythmus auf Gozo wird bestimmt durch die Jahreszeiten, die Fischerei und die Landwirtschaft. Barockkirchen und alte Bauernhäuser aus Stein sind die typischen Bauten.


Ökologischer Tourismus auf Gozo

Urlauber, die dieses ursprüngliche Landleben auf Gozo aktiv miterleben wollen, können sich nun im Rahmen des agro-touristischen Programms der „Ager Foundation“ („ager“ abgeleitet aus dem lateinischen Wort für „Acker“) landwirtschaftlich betätigen.

Das Programm richtet sich nach den individuellen Interessen und Wünschen der Urlauber. So kann man bspw. gemeinsam mit einem Schäfer Schafe melken und den für Gozo so typischen Schafskäse herstellen, der dann in Essig, Salz und Pfeffer mariniert und somit haltbar ge-macht wird. Es ist ebenfalls möglich, einen Fischer oder einen Bauern den ganzen Tag lang zu begleiten und mit seiner Familie zu Mittag zu essen. Das Thema Essen liegt der „Ager Foundation“ sehr am Herzen, die Mitglied der „Slow Food“-Bewegung ist.

Agrotourismus-Urlauber können sich auch beim Pflücken von Kapernknospen beteiligen, die in Salzlake eingelegt werden und Verwendung in zahlreichen Gerichten der lokalen Küche finden. Fehlen darf auf einer Mittelmeerinsel auch nicht der Wein, bei dessen Ernte und Verarbeitung ebenfalls mitgeholfen werden kann.

Ager Foundation, Gozo

Die „Ager Foundation“ ist eine nichtstaatliche Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, den ökologischen Tourismus in Gozo zu fördern sowie ländliche Traditionen zu bewahren. Gewinne werden in Umweltaktionen und in die ländliche Entwicklung investiert.


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